Microchips, Nutzen und (verschwiegene) Risiken

Microchips, Sicherheitsbedürfnis trifft auf Konzerninteressen

Microchips und die angewandte Praxis vieler Tierschutzorganisationen, …der gute Wille allein ist kein Garant  für gute Ergebnisse.

 

Spätestens Anfang 2016 wird das Thema auch hier in Schleswig Holstein wieder mehr als aktuell, und betrifft dann ALLE Hundehalter, wenn das neue Hundegesetz hier in Kraft tritt. Das Gesetz soll Microchips bei allen Hunden vorschreiben, die älter als drei Monate sind. Wobei sich der Nutzen mehr als fragwürdig darstellt, denn weder müssen die auslesbaren Informationen des Chips die Adressdaten des Halters beinhalten, noch wird es eine Behörde geben die diese Daten speichert.

Seit Jahren beobachte ich diese Entwicklung mit Sorge. Als Homöopathin schrillten meine Alarmglocken vor allem bei den Folgen des implantierten Fremdkörpers für den Organismus. Bedenken zu Stoffen, die freigesetzt werden kamen dazu.

Trotzdem blieb das Thema für mich lange Zeit kryptisch, da kaum Informationen, geschweige denn neutrale Untersuchungen zu finden sind. Aktuell bin ich über oben genannten Artikel gestolpert. Auch der im Artikel verlinkte Beitrag der ASMN-Hamburg zum Thema, dort zu finden unter „Aktuelles“ spricht deutliche Worte.

An Aktualität hat das Thema nicht verloren, gerade die immer selbstverständlicher praktizierte Routine vor allem Tiere aus dem Tierschutz nur gechipt zu vermitteln sollte kritisch hinterfragt werden. Ein Mindestes wäre es, Halter und Öffentlichkeit sachlich und neutral aufzuklären und Nutzen wie Risiken deutlich einander gegenüberzustellen.

Auch neue Gesetzesentwürfe zum Thema Beissvorfall-Prophylaxe und jüngst sogar im Rahmen der angestrebten Kastrationspflicht von Katze angedacht, fordern uns alle auf, diese Entwicklung weiterhin kritisch zu hinterfragen.

selbst wenn Berichte von wandernden Transpondern, Entzündungsreaktionen end Gewebsveränderungen bis zur tumorösen Entartung bisher selten in den Medien Aufmerksamkeit erhalten, sollte man sie doch sehr ernst nehmen. Die gesammte Technologie ist noch zu neu um Zusammenhänge wirklich zu überblicken, die sich evtl nicht nur auf lokale Veränderungen beschränken.

Es wäre dringend notwendig weiter zu forschen und Ergebnisse unvoreingenommen auszuwerten. Wobei dann sicherlich auch die Frage durch wen diese Studien finanziert werden, Berechtigung hat.

Schade ist auch, das man kritische Beiträge zum Thema bisher hauptsächlich bei den üblichen Verschwörungstheoretikern findet, womit es sehr schwer und zeitaufwendig ist, die Spreu vom Weizen , sprich Sinn von Unsinn zu trennen.